Diözesanwallfahrt nach Kevelaer - Altötting des Nordens

 

 

Es sind mehr als 650 km zwischen dem Gnadenort Altötting und dem Wallfahrtsort am Niederrhein - Kevelaer - Altötting des Nordens. Vom 18.07.-22.07.19 fand eine Diözesanwallfahrt unter der Leitung es Bayerischen Pilgerbüros statt. Technischer und geistlicher Leiter war Stadtpfarrer Peter König, Vilsbiburg, Die Fahrt begann in Straubing, über Vilsbiburg und Regensburg und die Gruppe wuchs auf 27 Pilger. Erste Station war die Benediktinerabtei Maria Laach, einem der bedeutendsten Benediktinerklöster. Das große Mosaikbild im Chorraum in der Ostapsis zeigt Christus, den Welterlöser, der über allem thront und in seiner Linken das aufgeschlagene Buch mit den Worten aus Joh. 14,6 hält.

 

 

Möge uns diese Pilgerreise näher zu Christus führen, so die Worte des geistlichen Leiters. Am zweiten Tag der Gottesdienst in Kevelaer. Vielen von uns ist die schwarze Madonna von Altötting bekannt, hier dürfen wir bei Maria, Trösterin der Betrübten, Eucharistie feiern. Das Gnadenbild hat eine Größe von 7,5x11 cm. Maria die Trösterin, sie steht zu uns. Wie viele Menschen sind betrübt, niedergeschlagen wegen einer Krankheit, wegen Einsamkeit, wegen Sorgen um Kinder, Ärger mit Verwandtschaft, Nachbarschaft. Maria, sie ist die Trösterin, sie hört uns, sie  steht zu uns. Nach der Führung durch den Wallfahrtsort, die verschiedenen Kirchen, ging es zum Besuch der Orgelfirma Seifert in Kevelaer. Am nächsten Tag stand der Besuch der Bischofsstadt Aachen auf dem Programm. Nach der Stadtführung, dem Gottesdienst, Domführung und alle staunten über den Thron, auf dem 30 Könige gekrönt worden sind.

 

 

Nach dem Besichtigung des Domschatzes ging es wieder zurück nach Kevelaer, unterwegs das übergroße Loch mit Abbau der Braunkohle für das nahe gelegene Kraftwerk. Der nächste Tag wurde mit einem feierlichen Hochamt in der Marienbasilika eröffnet. Der Weg zum St. Viktor-Dom in Xanten war nicht weit und tief ergriffen waren die Pilger aus Neiderbayern beim Besuch in der Krypta, am Grab der Märtyrer, am Grab de seligen Karl Leisner, der nur einmal in seinem priesterlichen Leben Eucharistie feierte, im KZ Dachau zum Priester geweiht wurde. Eine besondere Führung war durch die st. Nicolaikirche in Kalkar mit den wunderbaren geschnitzten Altären. Auf der Heimfahrt Stopp in Vallendar - Schönstattbewegung. In Schönstatt hst es nicht eine einzige Erscheinung der Mutter Gottes gegeben, doch sie hat sich zweifellos von diesem Ort aus wirksam erwiesen, hat hat sich einen göttliche Initiative erwirklicht und zwar durch ein priesterliches Werkzeug, Pater Kentenich.

 

 

Wo Maria präsent wird, entsteht Leben. Wo sie ist , finden wir Frieden. Hier an diesem Ort, an dem sie sich gebunden hat, schenkt sie ihre Gaben, Gnaden in Fülle. Von hier aus hat sich die Schönstattbewegung in über 110 Ländern verbreitet. Es gibt weltweit 200 Schönstatt-Zentren, mit dem Schönstatt-Heiligtum, einer originalgetreuen Nachbildung des Urheiligtums in Schönstatt/Vallendar. In der Dreifaltigkeitskirche feierte P. Josef Wenzel SDB und Stadtpfarrer Peter König den Abschlussgottesdienst.

Für alle Teilnehmer eine unvergessliche Wallfahrt zum Gnadenort Kevelaer, dem Altötting des Nordens.

In der Kerzenkapelle in Kevelaer entzündete Stadtpfarrer Peter König eine Marienkerze aus Altötting.

 

  


Pfarrer Peter König