Hl. Vitus bitte für uns

 

 

Unser Hochaltar zeigt die 14 Nothelfer, einer davon ist der hl. Vitus, sein Gedenktag ist der 15. Juni. Sein Vater verlangte von ihm, das Christentum aufzugeben. Vitus floh mit seinem Erzieher Modestus und mit seiner Kinderfrau Crescentia, die Christen waren nach Süditalien und Rom. Sie flohen in die Verfolgung hinein. Vitus wurde in einem Kessel siedenden Öls geworfen und blieb unversehrt. Aber bei der Rückflucht nach Unteritalien wurden die drei dann Opfer der Verfolgung. Es war etwa 304. So berichtet die Überlieferung. Dargestellt wird der hl. Vitus, der jugendliche Heilige, mit einem Kessel, die Siegespalme in der Hand und sehr oft mit einem Hahn. Nicht mehr klären lässt sich, wie dieser beliebte Nothelfer zum Weck-Heiligen wurde, der früh pünktliches Erwachen zuständig war: "Heiliger St. Veit, wecke mich zur rechten Zeit; nicht zu früh und nicht zu spät, bis die Glocke XX,XX schlägt." Ein solches Stossgebet vor dem Einschlafen hat zweifellos schon autosuggestiv seine Wirkung. Beim Gottesdienst lud Stadtpfarrer Peter König die Gläubigen ein, "bitten wir für die Jugendlichen in unserer Pfarreiengemeinschaft, für die Kinder, die heuer zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten dürfen, für die Firmlinge die heuer Anfang Juli das Sakrament der Stärkung empfangen, möge ihnen der hl. Vitus Fürsprecher, Vorbild sein".

 

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Der Bischof mit dem Schlüssel im Maul des Fisches

 

 

den hl. Bischof Benno von Meißen an der Elbe findet man dort, wo man ihn nicht sucht, in der Frauenkirche zu München an der Isar. Dort ist er seit 1580 beigesetzt. Der hl. Benno ist Patron von Altbayern, München und Meißen. Die Türschlüssel des Meißner Doms waren geraubt und in die Elbe geworfen worden. Auf Befehl des Heiligen wurden sie von einem Fisch wider herbeigebracht, so die Legende. Der hl. Benno war Bischof von Meißen von 1066-1106. Er stammte aus dem sächsischen Grafenadel. Der Meißner Bischof wird "Apostel der Wenden" genannt. Die zweite Stelle von Stadtpfarrer Peter König war die Pfarrei "St. Jakob" Kelheimwinzer, mit der Filialkirche "St. Benno" Herrnsaal. Von 1989-1996 war Peter König dort Pfarrer. Als Abschiedsgeschenk überreichte die Pfarrei Kelheimwinzer vor 25 Jahren eine Stola mit dem heiligen Jakobus und dem heiligen Benno, dem Patron der Filialkirche. Bei einer Pilgerreise nach Fatima lernte Pfarrer Peter König den Bischof von Dresden-Meißen kennen und es kam zu verschiedenen Begegnungen noch vor der Wende. Mit 50 Jugendlichen machte sich Kaplan Peter König damals auf den Weg in die DDR und wurden vom Bischof Joachim Reinelt empfangen. Unvergesslich der Pfarrausflug zu den Sorben oder die Firmung in Kelheimwinzer durch den Diözesanbischof von Dresden-Meißen, Joachim Reinelt, in Kelheimwinzer. Noch heute besteht ein brieflicher Kontakt mit den Bischof em. Joachim Reinelt.

 

Pfarrer Peter König