Sternsinger  - 20*C+M+B+19

Vilsbiburg. Die Sternsinger-Aktion in der Pfarrei ist mit viel Arbeit im Verborgenen verbunden. Viele ehrenamtliche Helfer, wie Sabrina Rebmann und Nico Krodinger, sind in die Vorbereitungen eingespannt. Besonders Mütter übernehmen Fahrdienste und kümmern sich um das Mittagessen der kleinen Sternsinger.
Bei ihrer Rückkunft im Pfarrheim erzählten einige Sternsinger, wie es ihnen in der vergangenen Woche ergangen ist: An Silvester und Neujahr hätten mehr Leute die Haustür geöffnet, als an den Werktagen. Die Leute seien alle höflich und sehr offen gewesen, manchmal aber unterbrachen sie die Kinder, während diese den Segensspruch aufsagten und sagten, dass sie kein Geld hätten. Trotzdem haben die Sternsinger der Pfarrei gut 7000 Euro gesammelt. Die Sternsingeraktion mache Spaß, hieß es aus der Runde der Ministranten, obwohl sie anstrengend und kalt sei: „Auch die Füße tun vom vielen Laufen irgendwann weh.“
In der Pfarrei Vilsbiburg ist auch ein Rückgang der teilnehmenden Kinder festzustellen. Das Problem liege nicht in der mangelnden Begeisterung der Kinder, vielmehr fehlen die älteren Ministranten ab 14 Jahren, die eine solche Aktion leitend unterstützen und kleinere Gruppen führen könnten. Eine Gruppe war deshalb mit dem Leiterwagen unterwegs, auf dem sie einen Schemel transportierten, damit auch die kleinen Sternsinger den Segensspruch an das obere Ende der Haustür schreiben konnten.

 

Irmgard Sattler

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Auch die Ministranten der Filialgemeinde Englberg/Wolferding waren als Sternsinger unterwegs.
Sammelergebnis: 772,20 €

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Abschluss der Sternsingeraktion in der Pfarrei "St. Johannes" Seyboldsdorf

 

 

In der Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf waren die Ministranten als Sternsinger unterwegs. In der Pfarrei "St. Johannes" waren es 12 Sternsinger, die am 02.01.2019 von Haus zu Haus gingen und den Segen in die Wohnungen trugen. Stadtpfarrer Peter König bedankte sich bei den Jugendlichen, aber auch bei den Bewohnern des Ortsteils Seyboldsdorf für die offenen Türen, für die gebende Hände für Jugendliche in der Dritten Welt. 1.007,30 Euro können so für die Kinder in Not überwiesen werden. Den Gottesdienst zum Fest Erscheinung des Herrn wurde von den Ministranten Seyboldsdorf gestaltet. Ortspfarrer Peter König bedankte sich bei den Jugendlichen und sagte: " Die 3 Weisen aus dem Morgenland brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe. Was könnten wir dem Kind in der Krippe bringen?" Die Geschichte der drei Weisen aus dem Morgenland ist jetzt 2019 Jahre alt. Doch auch heute erinnern wir uns an sie. In der Kirche, aber auch zuhause in der Familie. Viele Kinder verkleiden sich heutzutage auch als Könige und machen sich auf den Weg. Nicht etwa nach Betlehem zum Stall, sondern sie besuchen die Familien in ihren Häusern. Sie überbringen ihnen die frohe Botschaft, Jesu Christi und verbreiten Frieden und Freude.

 

Pfarrer Peter König

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In der Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf waren auch Ministranten in Gaindorf und Haarbach unterwegs. Insgesamt 3 Gruppen und Stadtpfarrer Peter König sagte zum Beginn des Gottesdienstes in der Pfarrkirche "St. Peter und Paul". "Wenn Sie nach vorne schauen, dann sehen Sie in der Krippe die hl. drei Könige, die sich bereits auf den Weg zum Kind im Stalle gemacht haben. Wir haben heute mehrere Könige in der Kirche. Ich danke unseren Ministranten, die sich in den vergangenen Tagen auf den Weg gemacht haben, die die Frohe Botschaft in die Häuser brachten, für die Kinder in der einen Welt sammelten. Mein Dank gilt auch auch Ihnen, liebe Erwachsene, denn Sie haben nicht nur ihre Häuser, Wohnungen geöffnet, Sie haben ihr Herz geöffnet für die Kinder in Not. Vergelt´s Gott dafür". In der Filiale Haarbach wurden 607,--Euro und in der Pfarrei Gaindorf 838,10 Euro gesammelt, also insgesamt 1.445,10. Für Adveniat waren es 505,--Euro.
 

Pfarrer Peter König