Seyboldsdorfer pilgern am Pfingstmontag zu Mariahilfkirche

 

 

Kurz vor 6.00 Uhr früh brachen an der Spitze der Fußwallfahrer Kreuzträger und Ministranten in Seyboldsdorf auf um pünktlich nach gut einer Stunde auf dem Mariahilfberg in Vilsbiburg singend und betend anzukommen. Auf dem Berg wartete Stadtpfarrer Peter König auf die Gläubigen und begleitete die Pilger in die Wallfahrtskirche. Der Wallfahrtsgottesdienst wurde musikalisch vom Kirchenchor Seyboldsdorf unter der Leitung von Benedikt Högl gestaltet. Papst Franziskus hat 2017 in den römischen Generalkalender einen neuen gebotenen Gedenktag eingefügt - der jedes Jahr weltweit am Pfingstmontag gefeiert werden soll: "Maria, Mutter der Kirche". Wir in Deutschland haben eine besondere Regel, da an diesem Tag nochmals Pfingsten als "zweiter Feiertag" gefeiert wird. Der Mareintitel "Mater Ecclesiae" ist bereits beim Kirchenvater Ambrosius nachgewiesen. Er fand seit dem Hochmittelalter breiten Eingang in Theologie und Volksfrömmigkeit. Am Pfingstfest waren die Apostel mit Maria versammelt, aus Furcht hinter verschlossenen Türen. Doch da erfüllte das Haus ein Sturm - Feuerzungen kamen herab und die Apostel gingen hinaus und verkündeten die Frohe Botschaft. An die Pilger gewandt sagte der Pfarrer von Vilsbiburg, auch ihr seit heute aufgebrochen, habt unterwegs gesungen und gebetet - und nun sind wir mit Maria, der Mutter der Kirche, in der Wallfahrtskirche versammelt. Unzählige Votivtafeln auf der Rückseite der Kirche zeigen, Maria hat geholfen. Auch wir reihen uns heute ein in die Schar der Marienverehrer und legen Freud und Leid in den Schoß Mariens. Die Mutter der Kirche möge ihre Fürsprache, ihre schützenden Hände über unsere Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf, Seyboldsdorf ausbreiten.


Pfarrer Peter König