Kriegerjahrtag in Seyboldsdorf

 

 

In Seyboldsdorf ist in der Regel am dritten Sonntag im Juli der Kriegerjahrtag. Durch Coronapandemie bedingt musste die Erstkommunion 2021 von Mai in den Juli verschoben werden. So ist heuer am 18.07. Erstkommunion in der Pfarrei "St. Johannes des Täufers" in Seyboldsdorf. Stadtpfarrer Peter König bedankte sich bereits bei der Statio im Gottesdienst für das Verständnis. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Gläubigen, unter ihnen die Mitglieder des Krieger und Reservistenvereins Seyboldsdorf mit Vereinsfahne am Kriegerdenkmal. Der Pfarrer von Vilsbiburg fragte: "Kann man Friede machen und für immer gesichert werden? Das ist die bange Frage. Gott allein ist der Freide". So sagte der große Friedensheilige Bruder Konrad von der Flüe." In den Fürbitten gedenken wir der vielen Millionen Toten der letzten Kriege auf allen Kriegsschauplätzen der Welt, der vielen hinterbliebenen Angehörigen und der durch den Krieg Geschädigten. Dass Gott, der Herr, allen, die für andere das Leben hingegeben haben, Teilnahme am ewigen Leben und den Geschädigten Kraft zum Opfer gebe. Mögen wir selbst unseren Auftrag erkennen und unseren Beitrag leisten zum Frieden in den Familien, Betrieben und Gemeinden, zur Einheit in der Kirche Christi und zur Verständigung der Völker beitragen. Nach dem Segensgebet durch den Priester verlas Markus Laube, Mitglied des Krieger- und Reservistenvereins Seyboldsdorf die 67 Verstorbenen und Vermissten. Alle Namen sind am Kriegerdenkmal in Stein gemeißelt und geschrieben, vermisst in Slowakei, Stalingrad, Russland, Rumänien, Finnland. Christian Wirthmüller, Vorstand des Krieger und Reservistenvereins Seyboldsdorf erinnerte in seiner Ansprache, dass wir für den Frieden dankbar sein müssen. Anschließend legte er einen Kranz nieder. Aufgrund der Cornaopandemie verteilten sich die Gläubigen im vorgeschriebenen Abstand und trugen Nasen-Mundmaske. Die Ministranten warteten auf den Kanonenschuss, doch auch auf diesen wurde heuer verzichtet.



 

Pfarrer Peter König