Unentbehrliche „Helferlein“ für den Alltag

Andreas Finsterbusch besuchte die Pfarrheimsenioren

 

 

Vilsbiburg. Im Rahmen des Seniorennachmittags im Pfarrheim konnte das Seniorenteam nach einer gemütlichen Kaffeerunde Andreas Finsterbusch vom Sanitätshaus Liedtke als Referenten willkommen heißen. Finsterbusch hatte ein ansehnliches Sortiment von Alltagshilfen mitgebracht, von denen er unter anderem die Anziehhilfen für Kompressionsstrümpfe gleich an Ort und Stelle vorführte.

 

 

Kompressionsstrümpfe sind eine wichtige Therapiemaßnahme bei Venenbeschwerden. Aber nur wenn die Strümpfe perfekt sitzen, entfalten sie ihre voll medizinische Wirkung. Aber mit zunehmendem Alter und damit einhergehender eingeschränkter Beweglichkeit, fällt das Anziehen der Strümpfe oft schwer und sie landen nicht am Bein sondern in der Schublade.

Geeignete Anziehhilfen schaffen Abhilfe. Andreas Finsterbusch führte, zur Gaudi der Anwesenden in „erhöhter“ Position sitzend vor, wie der Kompressionsstrumpf zunächst über den Einstiegsbügel der Anziehhilfe gezogen und gedehnt wird. Wenn Fußspitze und Ferse an der richtigen Stelle sind, kann der Strumpf ohne Bücken und Kraftanstrengung Stück für Stück an Bein nach oben gezogen werden. Finsterbusch hatte verschiedene Modelle von Anziehhilfen dabei, die dem individuellen Bedarf entsprechend, im Sanitätshaus angeboten werden.

 

 

Als weitere nützliche Alltagshilfe stellte Finsterbusch Spezialschuhe für druckempfindliche Füße vor. Variable Klettverschlüsse ermöglichen ein problemloses An- und Ausziehen, und garantieren ausreichend Platz auch wenn Einlagen oder Verbänden den Fuß unförmig machen.

Gehen ist eine der kompliziertesten und zugleich normalsten Bewegungen des täglichen Lebens - aber etwa ein Drittel aller über 70-jährigen leidet unter einer mehr oder weniger lästigen Gangstörung. Für die leichten und harmlosen Probleme beim Laufen tut es, laut Finsterbusch, oftmals ein Gehstock. Das Angebot im Sanitätshaus reicht vom Standart-Holzstock über schicke, höhenverstellbare Carbonstöcke bis zum praktischen Handtaschenmodell. Das ist ähnlich wie ein Regenschirm zum Zusammenklappen. 

Im direkten Gespräch ging Andreas Finsterbusch auf mitgebrachte Sitzkissen, Fußmassage-Roller, „Schneeketten“ für Winterstiefel, Diabetikersocken und Zehenspreizer zur Linderung von Haluxbeschwerden ein. Geduldig und sorgfältig beantwortete er die vielen Fragen der Seniorinnen, bevor er sich nach einer sehr informativen und trotzdem unterhaltsamen Stunde verabschiedete.

 

Evelyne Betz