Fest der Pfarreiengemeinschaft

 

 

Die Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf und Seyboldsdorf feierte am Sonntag im Pfarrgarten des Pfarrhofs Vilsbiburg das erste gemeinsame Fest der drei Pfarreien. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst im Freien eröffnete Stadtpfarrer Peter König zusammen mit den Vertretern der kirchlichen Gremien das Fest, für das neben reichlich zu essen und zu trinken auch ein buntes Unterhaltungsprogramm vorbereitet worden war.

„In dieser schönen Jahreszeit hält uns nichts drinnen, es zieht uns geradezu nach draußen in die Schöpfung, die uns viel offenbart von der Schönheit und der Größe Gottes“, sagte der Stadtpfarrer, der zusammen mit Pfarrvikar Pater Robin Xavier den Gottesdienst im Garten feierte. Die musikalische Gestaltung übernahm der Firm-Projektchor unter der Leitung von Martina Strobl, Lorenz Priglmeier begleitete den Gesang mit der Trompete.

 

König verglich die Pfarreiengemeinschaft mit einem Garten, in dem verschiedene Blumen wachsen: „Alle haben dort ihren Platz und ihre Berechtigung. Die Rose braucht kein Gänseblümchen zu werden und das Vergissmeinnicht keine Sonnenblume, um anerkannt zu sein.“ Gerade die Unterschiede und die Farbigkeit machten das Miteinander lebendig. „Wenn wir also in der Liebe bleiben, können wir ,den Duft Gottes‘ in unserer nächsten Umgebung verbreiten. So kann unsere christliche Gemeinschaft Liebe und Freude ausstrahlen und andere Menschen anziehen. Dabei kommt es auf jede einzelne Blume an – auf dich und mich.“

 

 

Nach dem Gottesdienst eröffneten Pfarrer König, Pater Robin, die Pfarrgemeinderatssprecher aus Vilsbiburg, Josef Fritz, aus Seyboldsdorf, Thomas Schneider, und aus Gaindorf, Monika Waldinger, sowie der Vilsbiburger Kirchenpfleger Tobias Gmeineder das Fest der Pfarreien. Sie stießen auf ein gelingendes Fest an und wünschten eine schöne Zeit im Pfarrgarten.

Das Fest der Pfarreien lebte von den gemeinsamen Aktivitäten der Vereine im Pfarrverband. Die KAB sorgte für Gegrilltes oder einen Surrollbraten, das Team des Welt-Ladens bewirtete die Gäste mit einer Reispfanne. Die Kolping-Mitglieder übernahmen den Ausschank und der Frauenbund hatte eine so große Auswahl am Kuchen, Torten und Schmalzgebäck organisiert, dass den Gästen die Wahl schwer fiel. Zuletzt hatten die Ministranten noch ihr großes Zelt zur Verfügung gestellt.

Nachdem ausgerechnet das Mittagessen im Regen vonstatten gehen musste, behielten am Nachmittag Sonne und Wolken die Oberhand. Die Vilsbiburger Blaskapelle spielte in kleiner Besetzung unter der Leitung von Georg Brams im Garten zünftig auf. Die Kinder konnten sich mit den Spielmobil-Geräten des Kreisjugendrings Landshut die Zeit vertreiben. Zum Abschluss des Kinderprogramms erzählte Barbara Wimmer das Märchen vom Froschkönig, dem die kleinen und großen Kinder andächtig lauschten.

 

 

Eine Tanzeinlage einiger Frauenbund-Mitglieder sorgte am frühen Nachmittag für Begeisterung unter den Gästen, die unter den großen, schattenspendenden Bäumen des Pfarrgartens sehr zahlreich verweilten. Mit viel Beifall wurde auch der Auftritt vom Zwoag’sang Monika und Roswitha bedacht.

 

 

Der gesamte Erlös des Pfarrfestes wird nach Beschluss des Festausschusses für die Renovierung der Orgel in der Stadtpfarrkirche verwendet.

 
Irmgard Sattler