Patroziniumsgottesdienst in der Scheune

 

 

Da die Nikolauskirche in Herrnfelden derzeit gesperrt ist, versammelten sich am Gedenktag des hl. Nikolaus viele Kinder, deren Eltern und Großeltern im Hof der Fam. Brams. Stadtpfarrer Peter König versuchte mit den Kindern die Situation in Herrnfelden kindgerecht zu erklären. "Warum sind wir heute hier? Warum nicht in der Kirche?

Wer weiß etwas vom hl. Nikolaus?" Der Vilsbiburger Pfarrer erzählte die Geschichte von der Bischofsweihe, wobei eine Mutter von den Gläubigen "mitgerissen" wurde, das eigene Kind in der Badewanne, unter der ein Feuer brannte, durch die Fürsprache des hl. Nikolaus unversehrt im Badewasser nicht verbrühte. Nach der Statio vor der Scheune zogen die Kinderschar und die Gläubigen singend zum Altar in der Scheune. Die Kinder trugen die Fürbitten vor und zum Vater unser stand ein großer Kinderkreis um den Altar. Nach der Kommunion kam "hoher Besuch" und es wurde ganz still. Der hl. Nikolaus im roten Gewand erklärte seine Kopfbedeckung: die Mitra, das Brustkreuz und den Hirtenstab. Anschließend verteilte er an die Kinder Nüsse, Äpfel und Mandarinen. Stadtpfarrer Peter König rief die Gläubigen auf: "Wenn Sie auch Gutes tun wollen für die nötige Renovierung der Nikolauskirche, es gibt echte Nikolauslebkuchen als Bausteine.


Pfarrer Peter König