Mozart Requiem

Am Sonntag, 6. November 2022 um 17 Uhr wird in der Pfarrkirche Vilsbiburg eines der eindrucksvollsten und beliebtesten Werke der Musikgeschichte erklingen, das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart. Zahlreiche Legenden und Mythen ranken sich um dieses berühmte Stück, und obwohl es bereits vor über 200 Jahren entstand, hat es nichts von seinem Zauber verloren. Ursprünglich als Auftragskomposition begonnen, wurde es tragischerweise zu Mozarts eigener Totenmesse. Nicht die Trauer der Hinterbliebenen um die Toten steht dabei im Mittelpunkt, sondern die Überwindung des Todes durch den Glauben. Der Name „Requiem“ stammt aus der ersten Textzeile: „Requiem aeternam dona eis, Domino“ - "Die ewige Ruhe gib ihnen, o Herr." Am Ende der Communio findet sich die Bitte um den ewigen Seelenfrieden erneut, zusammen mit der Aussicht auf ein Leben nach dem Tod: „Et lux perpetua luceat eis“ - „Und das ewige Licht leuchte ihnen. Das Requiem beginnt und endet somit mit positiven Visionen vom Leben nach dem Tod. Dazwischen jedoch beschreibt der Text den Tod auch in düsteren und furchteinflößenden Bildern. Dramatisch beginnen die ersten Verse der Sequenz: „Dies irae“ - „Tag des Zorns“; hier werden im weiteren Verlauf die Schrecken des jüngsten Tags in leuchtenden Farben geschildert und eindrucksvoll in die Orchester- und Chorstimmen transportiert. 

Der Kammerchor Vilsbiburg wird zusammen mit dem Kammerchor „Vox aurea“ aus Mühldorf unter der Leitung von Martina Strobl das Meisterstück zum Erklingen bringen. Neben einem großen Orchester aus professionellen Musikern konnte auch eine hochkarätige Besetzung für die Soli gewonnen werden: Katharina Wittmann (Sopran), Cornelia Klüter (Alt), Dr. Tobias Gründl (Tenor), Manuel Winckhler (Bass). Der Eintritt beträgt 20€ (ermäßigt 15€); die Karten können im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten oder an der Abendkasse erworben werden.

Martina Strobl