Ehrung und Verabschiedung langjähriger Ministranten

 

 

Vilsbiburg. (si) Am Kirchweihsonntag fanden in der Pfarrkirche die Verabschiedungen und die Ehrungen langjähriger Ministranten statt. In der Pfarrei dienen derzeit etwa 80 Ministranten. In der Einleitung zum Gottesdienst sagte Pfarrer Peter König: „Der Architekt hat ein Haus gebaut. Hat er die Türen vergessen, bleibt es ein leeres, totes Haus. Niemand kann in dieses Haus eintreten und ihn ihm wohnen. Die Kirche ist ein Haus mit einer großen Türe. Dieses Portal steht für alle Menschen offen. Vor vielen Jahren haben die Ministranten ihren Dienst begonnen. Als große Gemeinschaft waren alle unterwegs und haben zusammen viel erlebt.“ Für die Ministranten, die an diesem Tag aus dem Dienst verabschiedet wurden, wünschte sich der Pfarrer, dass sie eine andere Türe in der Kirche finden. „Ich hoffe, dass ihr die Heimat, die ihr bei den Ministranten gefunden habt, in einem anderen Raum der Kirche wiederfindet. Vielleicht sieht man sich als Lektor, Kommunionhelfer oder als Pfarrgemeinderat wieder“. Er wünscht den jungen Leute viel Glück und Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg. Der Pfarrer sagte Dank für das Engagement und den Einsatz in der Kirche. „Ohne die langjährigen Ministranten würde es diese Gemeinschaft nicht geben“, betonte König. Einige Ministranten ehrte der Pfarrer für ihren langjährigen Dienst, einige beendeten ihren Dienst. Mit Thomas Seidel und Sabrina Rebmann nach Pfarrer König die Ehrungen vor. Eine Ehrung für fünf Jahre erhielten Jonas Brams, Sarah Forster, Theresa Forster, Anna Fritz, Paul Kuchler und Christina Weindl. Für Zehn Jahre: Fabian Christl, Nico Krodinger und Felix Steer. Verabschiedet wurden Sandra Ettengruber, Moritz Grimm, Lukas Gruber, Nicole Lechner, Dominic Tatarcyzyk, Luis Rieder, Marie-Theres Reiter, Kevin Hirtreiter, Karim Hirtreiter und Bianca Ermer. Stellvertretend dankte Oberministrant Thomas Seidel den geehrten und verabschiedeten Ministranten für den großen Einsatz.

 



Irmgard Sattler