Lichterprozession zur Maria Hilf Kirche in Vilsbiburg

 

 

Vor über 200 Jahren genehmigte das bischöfliche Ordinariat Regensburg den Bittgang. Während der napoleonischen Kriege bedrohte im September 1796 französische Truppen unsere Gegend und damit auch Vilsbiburg. Sie sollen damals nur mehr "drei Stunden entfernt" hier operiert haben. Um diese Gefahr anzuwenden wurde die Bürgerschaft vor dem Rat des Marktes vorstellig mit der Bitte, als Gelübde alle Jahre einen "Bitt- oder Kreuzgang" auf den hiesigen Maria Hilf Berg anzuordnen zu wollen. Dieses Gelübde haben wir auch im Jahre 2019 erfüllt, dafür sei Ihnen gedankt, so Stadtpfarrer Peter König. Betend und singend haben wir den Weg zum Gnadenbild Mariahilf eingeschlagen, möge Maria auch in unseren Tagen Fürsprecherin, Helferin in den vielfältigsten Anliegen sein. Die Ministranten zogen mit dem Kreuz voran, gefolgt von der Musikkapelle Vilsbiburg, daneben die Feeuerwehr mit brennenden Fackeln. Auch der neue Pfarrvikar, seit 01.09.2019, Prosper Ngulu- Ngulu aus der demokratischen Republik Kongo zog singend und betend mit. Anschließend fand das große Feuerwerk der Feuerwehr Vilsbiburg mit Vils in Flammen stattfinden - nach dem Festgottesdienst, dem Wallfahrtsdirektor P. Peter Berger vorstand, hat es mehr als geregnet.

 

Pfarrer Peter König