Maria Namen Prozession 2021 - ein Jubiläumsjahr

 

 

Pünktlich um 19.00 Uhr versammelten sich die Ministranten, die Feuerwehr in Uniform, der Musikverein, Stadträte mit den drei Bürgermeistern, Pfarrgemeinderatssprecher Josef Fritz, Kirchenpfleger Tobias Gmeineder und Stadtpfarrer Peter König auf dem Kirchplatz und der Pfarrer von Vilsbiburg begrüßte Jung und Alt zur Jubiläumsprozession von der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt zur Wallfahrtskirche Maria Hilf. Betend und singend zogen die Gläubigen im entsprechendem Abstand durch die Stadt zur Wallfahrtskirche. Eine Jubiläumskerze, gestiftet von der Stadt und von der Pfarrei, mit dem Gnadenbild und auf Aufschrift für die Verstorbenen in der Coronazeit in der Stadt Vilsbiburg, wurde abwechselnd von den Bürgermeistern Sybille Entwistle, 2. Bürgermeister Rudolf Lehner, 3. Bürgermeister Sebastian Haider, PGR Sprecher Josef Fritz, Kirchenpfleger Tobias Gmeineder getragen. Ein Zeichen von Hand in Hand von Stadt und Kirche vor Ort. Nach jedem Rosenkranzgesätzchen spielte der Musikverein jeweils ein Marienlied, auch bergauf. Die FFW Vilsbiburg sorgte für die Absicherung, während die Gläubigen durch die Straßen auf den Berg zogen. Stadtpfarrer Peter König sagte zur Begrüßung vor der Wallfahrtskirche: "Im letzen Jahr war die Maria - Namen - Prozession, bedingt durch Corona ein "kleines" Häuflein - ja wir, die 3 Bürgermeister, Kirchenpfleger, PGR Sprecher und ich waren so betroffen, dass wir sogar ohne brennende Kerzen betend gegangen sind. Heuer zur 225. Maria - Namen Prozession danke ich allen, die diesen Bittgang bergauf im Glauben bekennend gegangen sind. Im Sept. 1796 bedrohten französische Truppen unsere Gegend und somit auch den Markt Vilsbiburg.

 

 

Die Bürgerschaft gab damals das Gelübde alle Jahre einen "Bitt-" oder Kreuzgang auf den hiesigen Maria-Hilf-Berg anordnen zu lassen. Außerdem werde man für eine Opferkerze bei der Bürgerschaft sammeln und die Geistlichkeit für ihre geistlichen Verrichtungen aus der Marktkasse entschädigen. Inzwischen ist Vilsbiburg eine Stadt - doch die Anliegen, Sorgen, Bedrohungen sind nicht weniger geworden. So bat ich die Bürgermeisterin - nicht nur wegen dem Jubiläum von 225 Jahren um eine Opferkerze - diese wollen wir hier in dieser Wallfahrtskirche für die verstorbenen Coronainfizierte der Stadt entzünden. Möge durch die Fürsprache Mariens den Angehörigen der Verstorbenen Trost, Hoffnung zuteil werden. Die Verstorbenen mögen Gott schauen. Möge unsere Stadt, unser Land vor weiteren Pandemien verschont bleiben". Anschließend beteten alle das Gebet nach Petrus Canisius: Durch diesen Herrn Jesus Christus verschone uns, gütiger Vater, vor allen Strafen, wende ab gegenwärtige und zukünftige Gefahren, Terror, Gewalt und Krieg, Krankheit und alles Unheil.

Danach segnete der Pfarrer von Vilsbiburg die Gedenkkerze und diese wurde nach der Weihe entzündet. Wallfahrtsdirektor Peter Berger stand dem Gottesdienst vor, zusammen mit dem Gast Pater Franz Xaver Berchhold, Stadtpfarrer Peter König wurde der Gedenkgottesdienst im Freien gefeiert. Ein besonderer Festgottesdienst zum 225 jährigen Jubiläum.

 

 

Pfarrer Peter König