Pater Robin feiert indische Liturgie

 

Pater Robin feierte am Samstag  mit indischen Priestern und Ordensfrauen eine Syro-Malabarische Liturgie in der nach indischer Tradition geschmückten Stadtpfarrkirche. Im Anschluss gab es indisches Essen und einen Vortrag über Indien. Viele Interessenten fanden sich dazu ein.  

Die Syro-Malabarische Liturgie ist die Liturgie der indischen Thomas-Christen. Im Jahre 52 nach Christus landete der Apostel Thomas im südindischen Küstengebiet Kerala und gründete eine christliche Gemeinde, die heute noch nach seinem Namen benannt ist. Der Name „Syro-Malabar“ ist eine Zusammensetzung von zwei Wörtern: „Syro“ steht für die Verbindung zur syrischen Kirche, die zur gleichen „Apostolischen Familie“ gehört, und „Malabar“ ist der Name des Küstengebietes in Süd-West-Indien.

In Indien gibt es etwa 3,5 Millionen Katholiken, die diese Liturgie feiern. In der Syro-Malabarischen Liturgie wird besonders die Opfergabe Jesus am Kreuz betont, vollendet in der Auferstehung. Stark entfaltet sind der Lobpreis und die Danksagung an die Dreifaltigkeit. Wie in allen ostkirchlichen Liturgien ist die Verehrung des Heiligen Geistes sehr bedeutend. Alle Gläubigen haben einen aktiven Teil in der Liturgie, weil alle durch der Taufe ein priesterliches Volk geworden sind.