Gedenkstein in Gaindorf gesegnet

 

 

Hochwasser und Überschwemmungen in Deutschland, Saar, Rhein und Mosel: Tote und Vermisste, eingestürzte Häuser und überflutete Städte. Der Westen Deutschlands erlebt extreme Niederschläge. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels drängt sich die Frage auf: Treffen solche Katastrophen Deutschland künftig häufiger? Starkregen - solche Niederschläge nur alle 100 Jahre - auch in Berchtesgadener Land, Südosten Bayerns vom Unwetter betreffen. "Meine Heimatstadt ist Deggendorf, dort war 2013 die große Katastrophe, Hochwasser im Ortsteil Fischerdorf, ich selbst habe bei drei Familien geholfen". Erlebnisse, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. 21. Juli 1951 "Wolkenbruch" unterhalb von Velden, höheres Hochwasser. Der Wasserstand stieg um 1m. Die Fliessgeschwindigkeit war so groß und riss die drei Kinder mit. Georg Gillhuber wurde abgetrieben und tot aufgefunden. Nun wurde der Erinnerungsstein durch den Obst und Gartenbauverein Vilsbiburg neu restauriert und durch Stadtpfarrer Peter König gesegnet. "Dieser Stein möge uns an das damalige Unglück erinnern. Alle die diesen Stein sehen, die Schrift lesen, sollen für den verunglückten 10 jährigen Georg Gillhuber aus Schußreith, auch ein Gebet sprechen", so der Pfarrer von Vilsbiburg. Der Vorsitzende des Obst und Gartenbauvereins begrüßte alle Anwesenden und nach einem Grußwort von erster Bürgermeisterin Sibylle Entwistle sprach ein Zeitzeuge Joseph Krapf, er hatte alles miterlebt.


Pfarrer Peter König