Isabell Kwadynski erhielt Sakrament der Firmung am Tag der Taufe des Herrn

 

Vilsbiburg. Am Sonntag nach Erscheinung des Herrn (Epiphanie), feiert die Kirche das Fest der Taufe des Herrn. Der Festtag bildet den Abschluss des Weihnachtsfestkreises und eröffnet die „Zeit im Jahreskreis“, wozu die anschließende Woche bereits gehört. Festinhalt ist die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan. Das Tagesgebet des Festes spannt den Bogen von der Taufe Jesu zur eigenen Taufe.
Am vergangenen Sonntag hatte Stadtpfarrer Peter König die besondere Aufgabe, der 14-jährigen Isabell Kwadynski das Sakrament der Firmung zu spenden. Die Firmung ist nach Taufe und Erstkommunion eines der drei Sakramente des Christ-Werdens. Empfangen Jugendliche das Sakrament der Firmung, bestätigt dies zum einen, dass der Heilige Geist bei ihnen ist. Zum anderen festigt das Sakrament die Gemeinschaft mit der Kirche und ist zugleich ein bewusstes Bekenntnis des Firmlings zum Glauben und zum Christsein. Mit der Firmung übernehmen Jungen und Mädchen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Sie sind danach Christen mit allen Rechten und Pflichten. Damit ist die Firmung theologisch die Vollendung der Taufe.

Isabell Kwadynski wurde als Kind getauft und ist jetzt 14 Jahre alt. Sie zeigt Interesse am Glauben und will das Sakrament der Firmung empfangen. In den letzten Monaten kam sie wöchentlich ins Pfarrhaus, um über den Glauben noch mehr zu erfahren. Im November erteilte Diözesanbischof Dr. Rudolf Vorderholzer Pfarrer König die Befugnis, Isabell das Sakrament der Firmung zu spenden.
Zusammen mit P. Robin Abbe Prosper Ngulu-Ngulu, der sich zurzeit als Aushilfe in der Pfarrei befindet, zelebrierte der Stadtpfarrer den Gottesdienst, den Martina Strobl musikalisch gestaltete.