Mit Jesus auf dem Weg”

 

Ostern – Jesus lebt! Mit IHM auch ich!

 

Tod am Kreuz und Grab sind nicht die Endstation im Leben Jesu!

Der Tod hat nicht das letzte Wort! Heute Morgen bei Sonnenaufgang, als wir die Osternacht gefeiert haben,

läuteten die Glocken feierlich den Ostertag ein. Die Glocken haben uns auch zur Kirche gerufen. Sie rufen uns zu:

Heute ist es endlich soweit: Wir feiern das große Osterfest!

Die brennende Osterkerze in unserer Mitte sagt uns:

Jesus ist von den Toten auferstanden, Jesus lebt!

 

                Freu Dich, Jesus ist nicht tot! Er ist auferstanden! Halleluja!

                Freu Dich, Jesus hat Sünde und Tod besiegt! Er schenkt Dir ewiges Leben!

                Freu Dich, der Auferstandene ist mitten unter uns, hier und jetzt!

                Freu Dich, Jesus lebt! Du bist nie allein, Er geht mit Dir!

 _______________________________________________

Karfreitag - Jesus stirbt am Kreuz und wird in das Grab gelegt.

 _______________________________________________

 Gründonnerstag

 

Jesus feiert mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl.

In Brot und Wein schenkt er sich selbst.

 

 _______________________________________________

Familiengottesdienst am Palmsonntag

Jesus zieht in Jerusalem ein und wird als König verehrt

„Hosanna dem Sohne Davids!

Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.

Hosanna in der Höhe!“

Mit Palmzweigen haben damals die Leute Jesus in Jerusalem empfangen und ihm zugejubelt.
Auch wir tragen heute Palmbuschen in unseren Händen. Wir begrüßen damit Jesus und ehren ihn.

Guter Gott, segne diese Zweige in unseren Händen.
Sie sind Zeichen des Lebens. Sie erzählen von Deiner Liebe zu uns.
Du bist unser König, kein König, der mit Macht und Gewalt regiert, sondern ein König der Liebe.
Du bist stärker als alles Dunkel, stärker als alle Not. Du hast den Tod besiegt.
Lass uns zu Dir und Deinem Königreich gehören. Segne alle, die heute gekommen sind und mit diesen Zweigen deine Liebe zu uns preisen.

Mit diesem Gottesdienst haben wir die Heilige Woche begonnen.
Wir wollen Jesus, unseren König, in den nächsten Tagen auf seinem letzten Weg begleiten.

 _______________________________________________

5. Fastensonntag – Jesus und die Ehebrecherin

Jesus verurteilt nicht

 

 

...So ein ausgestreckter Zeigefinger kann viel bedeuten.

Normalerweise deutet er auf jemanden oder etwas.

Die Menschen um Jesus – Schriftgelehrte und Pharisäer haben auf eine Frau gezeigt: „Die da!“

Sie klagen die Frau wegen Ehebruch an, weil sie ihrem Mann nicht treu geblieben ist. Für Menschen ist das Urteil klar. Die Frau muss sterben.

Das war so zur Zeit Jesu. Die Ehebrecher wurden zum Tod verurteilt und gesteinigt.

Ein solcher Finger bringt Unheil, zerstört Leben, er ist tödlich.

So haben sie unter ihren Schriftrollen schon die Steine, die töten sollen.

Die Pharisäer stellen Jesus eine Fangfrage: „Was sagst Du dazu?“

Jesus zeigt nicht mit dem Finger auf die Frau. Er verurteilt sie nicht.

Er spricht: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“

Mit diesem Satz hat Jesus seine Gegner komplett entwaffnet.

Damit haben sie nicht gerechnet. Einer nach dem andern geht beschämt fort,

weil jeder weiß: kein Mensch ist fehlerfrei,

kein Mensch ist ohne Sünde.

So bleibt Jesus mit der Frau allein zurück.

Jesus: „Hat Dich keiner verurteilt?“

Frau: „Keiner, Herr.“

Jesus: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr.“

So ist Jesus der Sünderin barmherzig begegnet.

Durch sein Wort schenkte er ihr Mut, umzukehren und Kraft, ihr Leben neu zu ordnen.

 

Jesus verurteilt nicht. Sein Maßstab ist die Liebe

und die Liebe steht über dem Gesetz.

 

Auch wir sollen uns im Alltag bemühen, die Steine der gegenseitigen Anschuldigung liegen zu lassen.

Es steht uns nicht zu, über andere zu urteilen und zu richten.

 _______________________________________________

4. Fastensonntag – Das Gleichnis vom barmherzigen Vater

Jesus zeigt uns: Gott ist barmherzig

 

 

Dieses Gleichnis hat uns Jesus erzählt, um uns zu zeigen, wie Gott ist und wie er an uns,
seinen Töchtern und Söhnen handelt.

Gott ist zu uns, wie der Vater zu seinem Sohn.
Gott nimmt uns in den Arm trotz unserer Fehler und Sünden.
Seine Barmherzigkeit ist groß, sein Verzeihen grenzenlos.

Der Sohn bereut von Herzen, was er getan hat. ER vertraut darauf, 
dass er trotz seiner Schuld zu seinem Vater zurückkehren darf.

 Auch wir dürfen immer zu unserem Vater im Himmel kommen,
egal, wie weit wir uns von ihm entfernt haben.
Wir können ihm alles anvertrauen und sicher sein, dass er uns verzeiht.

Die Erstkommunionkinder durften vor kurzem zum ersten Mal zur heiligen Beichte gehen. 
In diesem Sakrament spricht uns Gott selbst seine Vergebung zu 
und seine barmherzige Liebe wird an uns wirksam. 
Jedes Mal, wenn wir aufbrechen und umkehren zu ihm,  
steckt er uns den „Ring der Versöhnung“ an, wie der Vater dem Sohn.

 _______________________________________________

3. Fastensonntag – Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum

 

Im Gleichnis haben wir gehört, wie sich der Besitzer eines Weinbergs und sein Gärtner über einen unfruchtbaren Feigenbaum unterhalten.

Gehen wir noch einmal hinein in diese Geschichte:

 

 

„Ich bin der Weinbergbesitzer. Ich komme zum Weinberg und sehe diesen Baum:
mickrig, klein und ohne Früchte. Seit drei Jahren hat er keine Früchte getragen.
Ein guter Baum trägt mehr als zehn Monate im Jahr süße Früchte.
Es lohnt sich nicht mehr, er nimmt den anderen Bäumen die Kraft aus dem Boden.
Es hat keinen Sinn mehr, ihn weiter zu halten.“ 

 „Ich bin der Gärtner. Ich kenne mich aus.
Es gibt schnelle, fruchtbare Bäume und es gibt andere,
die Zeit brauchen.  Mir gehört der Baum nicht, aber ich setze mich für ihn ein.
Ich kämpfe um ihn, damit der Baum seinen Platz behält. Ich biete an,
den Boden um den Baum herum aufzulockern und zu düngen. Ich will mein Möglichstes tun.“ 

„Ich bin der Feigenbaum. Ich bin dürr und ohne Früchte. Alle Bäume um mich herum
tragen volle Frucht. Der Besitzer will mich aufgeben. Meine Chancen sind gering
und mein Unheil eigentlich unaufhaltsam. Aber da ist einer, der sich um mich kümmert,
der mich noch nicht aufgegeben hat, der mir zutraut, dass ich Früchte tragen kann.“ 

Der Feigenbaum bekommt noch mal eine Chance, weil sich der Gärtner für ihn einsetzt! 

Er düngt das Erdreich mit VERTRAUEN, LIEBE, FÜRSORGE UND GEDULD.

Das lässt den Baum wachsen und gedeihen.

 Auf unser Leben übertragen heißt das:
Ich bin dieser unfruchtbare Feigenbaum. Wie der Gärtner, so setzt sich Jesus für mich ein.
Er setzt sich sogar mit seinem Leben dafür ein, dass ich nicht verloren gehe. Gott gibt mich nicht auf.
Er gibt mir noch eine Chance. Er setzt Vertrauen in mich und hat große Geduld mit mir. Es ist nie zu spät, umzukehren…
Wenn ich in Gott verwurzelt bin, gleicht mein Leben einem Baum, der gute Früchte hervorbringt. Die Früchte können heißen:

„Ich helfe.“
„Ich verzeihe.“
„Ich teile gerne.“
„Ich bin freundlich.“
„Ich höre zu.“
„Ich bin geduldig.“
„Ich rede gut über andere.“
„Ich gehe auf die Außenseiter zu.“
„Ich bin fröhlich.“
 

So wie die Früchte am Baum sichtbar werden, so soll in unserem Leben sichtbar werden,
dass wir auf dem guten Weg mit Jesus sind.
Lassen wir die Chance, die Gnadenzeit, die Gott einem jeden von uns schenkt, nicht ungenutzt verstreichen!
Nutzen wir diese Fastenzeit und sorgen für gutes Erdreich in unserer Umgebung. Es ist noch nicht zu spät…!

 _______________________________________________

2. Fastensonntag – Die Verklärung Jesu

Heute hören wir, wie Jesus drei seiner Freunde mit auf den Berg Tabor nimmt:
Petrus, Johannes und Jakobus. Sie sind begeistert von Jesus, sie mögen ihn sehr.
Jesus gibt ihrem Leben einen Sinn. Wenn sie bei ihm sind, können sie über das Alltägliche hinausschauen.
Fragen, die im Alltag untergehen, werden auf einmal wichtig. Fragen wie:

Wer ist Gott? Wie ist Gott?
 Ist er so, wie die Propheten Elia und Mose von ihm erzählen?
 Und wer ist Jesus, der die Menschen heilt, der die Menschen so begeistert?
Was die drei Freunde auf dem Berg Tabor erfahren, gibt Antwort auf viele Fragen...

Lassen wir die drei Freunde selbst kurz zu Wort kommen:
Johannes: „Ich durfte mit eigenen Augen sehen: Jesus leuchtet wie die Sonne.
Ich habe erkannt: Gott ist mit Jesus. Gott ist in Jesus, Gott leuchtet aus Jesus heraus!“

Petrus: „Ich durfte schauen, wie Jesus in strahlendem Licht mit den
Propheten Elia und Mose gesprochen hat und kann bezeugen:
Jesus ist wirklich der von den Propheten verheißene Messias!
Dieser Augenblick war so herrlich, dass ich ihn am liebsten festgehalten hätte!“

 Jakobus:  „Wer ist Jesus wirklich? Diese Frage stellte ich mir immer wieder.
Auf dem Berg Tabor durfte ich mit eigenen Ohren Gottes Stimme hören:

„Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!“

Nun kann ich bekennen: ich glaube an Jesus Christus!
Er ist wirklich Gottes Sohn!“

 _______________________________________________

1. Fastensonntag – Die Versuchung Jesu

 Heute begleiten wir Jesus in die Wüste.
In der Wüste ist es sehr einsam und still.
In der Stille will Jesus beten und auf Gottes Stimme hören. 

 

Durch Fasten und Beten wird Jesus von Gott gestärkt.
So kann Jesus die Stimme des Bösen von der Stimme Gottes unterscheiden.
In der Kraft Gottes kann er dem Bösen widerstehen und das Gute wählen.

Jesus sagt NEIN zu Missbrauch von Macht und Reichtum in dieser vergänglichen Welt.

Er setzt Gott an die erste Stelle.
Alles, was er ist, kann und hat, sein ganzes Leben, stellt er in den Dienst Gottes.

Er wählt den Weg mit und zu Gott.
Auch wir wollen mit Jesus den Weg gehen.

_______________________________________________