Fahrzeugsegnung

 

 

Ferienzeit heißt Urlaubszeit, Zeit zum Verreisen. Doch heute sind durch die Pandemie und die damit verbundenen Hygienemaßnahmen den Reisezielen enge Grenzen gesetzt. Trotzdem manchen sich einige Menschen auf den Weg, um der oftmals beengten Wohnsituation, vor allem in den Großstädten zu entfliehen. Selbst durch  die sinnvolle Nutzung der Technik ist eine Gefährdung der Menschen nicht ausgeschlossen. Menschliches und technisches Versagen sind im Bereich des Möglichen. Um Schutz und Segen für sich und ihre fahrbaren Untersätze zu bitten, lud daher Stadtpfarrer Peter König am Sonntag nach dem 9.00 Uhr Gottesdienst zur Fahrzeugsegnung ein. Geschmückte Autos und Fahrräder, kamen mit ihren Besitzern zum Pfarrhofparkplatz. In einer kurzen Ansprache thematisierte Stadtpfarrer Peter König die Sehnsucht der Menschen nach Mobilität. „Zu Pfingsten wieder unterwegs sein mit Auto, Zug  oder Flugzeug? Auch wenn der Verkehr wieder ins Rollen kommt so erfordert die Teilnahme Rücksicht und Nächstenliebe den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber, “ so der Geistliche.  Er betonte, dass neben der Dankbarkeit für die Errungenschaften der Technik vor allem  auch die Bitte an Gott um Schutz und Segen. Die alttestamentlichen Geschichte vom Tobias erzählt, wie er sich auf eine lange Reise machte und dabei vom Engel Raphael auf seinem Weg begleitet und beschützt wurde. In den folgenden Fürbitten und den Gebeten wurde dieses Anliegen nochmals aufgegriffen und Gott um seine Wegbegleitung gebeten. Danach segnete Stadtpfarrer Peter König die  geschmückten Fahrzeuge am Pfarrhofparkplatz. Nach einem kurzen Gebet und dem Segen für die Fahrzeugbesitzer endete die religiöse Feier.

 

Monika Kaspar