Kommunionausflug zur schwarzen Madonna und zur längsten Burg der Welt

 

 

Kurz nach 8.00 Uhr startete der Doppeldeckerbus mit den 58 Erstkommunionkinder (3 waren krank) der Pfarreiengemeinschaft Vilsbiburg, Gaindorf, Seyboldsdorf mit den 17 Tischmüttern, Gemeindereferentin Eva Forster und Stadtpfarrer Peter König. Nach dem Morgengebet ging es zügig zum Wallfahrtsort Altötting. Unterwegs erklärte der Pfarrer so manche Dinge, wie Diözesangrenze, ehemaliges Benediktinerstift Neumarkt "St. Veit" und den Zusammenhang mit Vilsbiburg. In Altötting angekommen zogen die Erstkommunionkinder, wobei ein Mädchen das Vortragskreuz trug, betend zum Kapellplatz, zur Gnadenkapelle. Den Gottesdienst feierte die Gruppe aus dem oberen Vilstal im Kongregationssaal. Bruder Michael und später Bruder Vincent erzählten jeweils über den Kapuzinerorden. In einem großen Kreis um den Altar empfingen die Kinder das Sakrament der Eucharistie. Der Kreis hat eine Mitte, lass in deinem Leben stets Christus die Mitte sein, dann wirst du dein irdisches Leben meistern und bewältigen, so sprach Pfarrer Peter König zu den Kindern. Der Pfarrer von Vilsbiburg führte die junge Pilgerschar in die Stiftskirche und zeigte auf den "Tod von Eding", über den Kreuzgang ging es vorbei am Bruder Konrad Brunnen, dem Bruder Konrad Kloster in die "St. Anna" Kirche. Diese wurde 1910-1914 erbaut und bietet Platz für 8.000 Gläubige. In dieser "St. Anna" Basilika beteten die Kinder für die Großeltern, Mutter Anna ist ja die Mutter Marias, dargestellt am Hochaltarbild. Nach dem kurzen Besuch des Kapuzinerfriedhofs ging es vorbei am Kultur- und Kongreßzentrum zum Panorama. In einer "Kurzreise" ins Hl. Land, der Stadt Jerusalem. Die biblische Darstellung ausgebreitet auf einem Riesengemälde von rund 1.200 m². Nach der körperlichen Stärkung in einem Gasthaus ging es noch einmal zurück zum Kapellplatz mit dem Besuch der Gnadenkapelle. Dort bewunderten die Erstkommunionkinder zuerst die vielen Votivtafeln mit der Aufschrift: Maria hat geholfen. In der Gnadenkapelle sind viele Herzen ehemaliger Herzöge - "wir bringen auch unser Herz, alles was uns auf dem Herzen liegt zur Gnadenmutter, sagte der Stadtpfarrer zu den Kindern gewandt. Der Kommunionausflug führte weiter nach Burghausen, zur größten Burganlage Europas, mit 1,1 km. Von 1255 bis 1503 war die Burg die Zweitresidenz der in Landshut residierenden niederbayrischen Herzöge. Sowohl Kinder, wie Tischmütter waren tief beeindruckt von dem Gnadenbild der 'schwarzen Madonna', als auch der längsten Burg der Welt. Pünktlich gegen 17 Uhr kam die Reisegruppe, gut gelaunt in Vilsbiburg wieder an.

 


Pfarrer Peter König