Festliche Dank-Prozession am 1. Mai zur Bergkirche – Erste Maiandacht in diesem Jahr

 

Vilsbiburg. Stadtpfarrer Peter König, sowie sein Gast Taposh Halder aus Bangladesch, dritter Bürgermeister Rudolf Lehner und eine Reihe von Stadträten pilgerten am Mittwochabend mit vielen Vilsbiburgern zur Wallfahrtskirche Maria-Hilf. Die Gläubigen der Stadt lösten das Gelübde ihres ehemaligen Stadtpfarrers Prälat Dr. Götz ein und pilgerten betend und singend in einer Prozession zur Bergkirche, um der Gottesmutter für den Schutz der Stadt in den letzten Kriegstagen 1945 zu danken und in der ersten feierlichen Maiandacht ihre Fürbitte für die Zukunft der Stadt und ihrer Bewohner zu erflehen. Wie berichtet, geht die Prozession auf den Maria-Hilf-Berg auf ein Gelübde aus dem Jahr 1945 zurück. „Damals wurde die Stadt vor der Zerstörung bewahrt. Gemeinsam mit seinen geistlichen Mitbürgern vom Berg gestaltete Stadtpfarrer König eine beeindruckende erste Maiandacht. Pfarrer König sagte in seiner Begrüßung: „Heute, am 1.Mai, sind wir wieder singend und betend von unserer Pfarrkirche hinauf zur Maria Hilf Kirche gezogen. Ursprung ist ein Dank und ein Gelübde - ein Versprechen - das auch wir gerne einlösen. Ja, auch wir schauen auf zum Gnadenbild und bitten die Gottesmutter um Fürsprache auch in unseren Tagen, im Jahre 2019. Wie viele Menschen haben Freude und Leid in den Schoß Mariens gelegt? Es gibt Dinge in unserem Leben, die wir nicht kaufen können: Liebe, Friede, Freude, Gesundheit, Zufriedenheit. Diese werden geschenkt.

 

Anschließend betete Stadtpfarrer König vor dem Allerheiligsten für seine Pfarrgemeinde. Der Pfarrkirchenchor unter Leitung von Martina Strobl setzte dieser liturgischen Feierstunde mit seinen Gesängen ein besonderes Glanzlicht.

Irmgard Sattler