Grußwort in der evangelischen Christuskirche zum Abschluss der Kirchenrenovierung

 

 

An Buß- und Bettag vor vielen Jahren durfte ich in einer evangelischen Kirche predigen. Ich hatte eine Wäscheklammer dabei - so wie heute - diese besteht aus zwei Teilen - in der Mitte eine Feder. Ja, wir Katholiken und Evangelischen sind zwei Teile - doch Gott ist die Feder - er möge uns zusammenführen, denn die Welt braucht Halt, Geborgenheit. Liebe evangelische Gemeinde - ihr habt gerade Gottesdienst gefeiert - ich habe in Gaindorf Gottesdienst gefeiert und nun sind wir beisammen, um für die gelungene Renovierung dieses Gotteshauses zu danken. Eigentlich beneide ich Sie, denn ihr Gotteshaus strahlt innen und außen. Wenige Meter von hier, die Filialkirche "St. Nikolaus" ist noch zu renovieren. Die Kosten stehen bereits, die Arbeiten beginnen, die Finanzierung möge so gelingen, wie bei dieser Renovierung. Liebe evangelische Gemeinde, erfüllen sie nun die neu renovierte Kirche mit Leben. Lassen sie ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihren Dank, ihre Freude zum Herrn tragen. Der Herr möge unseren gemeinsamen irdischen Lebensweg segnen.

Als Geschenk übereichte Stadtpfarrer Peter König an den evangelischen Kollegen, Pfarrer Michael Lenk, eine Wäscheklammer und eine Juttetasche mit den drei Pfarrkirchen der Pfarreiengemeinschaft. Pfarrer Michael Lenk sagte: "Gerade eingeflogen und nach dem Grußwort schon wieder weg", doch wir Pfarrer sind in der "stillen Zeit" sehr in Eile.

 
Pfarrer Peter König