Arbeitskreis Mission Entwicklung Frieden übergibt 1000,- Euro

 

Eine großzügige Spende in Höhe von 1000 Euro überreichte Hannelore Eichner vom Arbeitskreis Entwicklung, Mission, Frieden (MEF) an Diözesan-Bischof Richard Baawobr aus Wa/Ghana, der zurzeit zu Gast in der Pfarrei weilt. Das Geld wird für die Renovierung der Schule der Pfarrei in Piina verwendet. Die Schule wurde 1958 von den Missionaries for Africa gegründet. Die Schüler dort haben zu wenig Schulmöbel und von den vorhandenen sind viele kaputt. Das Dach ist undicht, so dass die Klassenzimmer während der Regenzeit nicht benutzt werden können. Die Fenster sind aus Holz und viele davon sind kaputt. 2018 besuchte einige Pfarrangehörige der Pfarrei Vilsbiburg die Schule und die Besucher konnten selbst sehen, in welch schlechtem Zustand die Schule ist.

Die Lehrer, Schüler und Eltern baten die Pfarrei um finanzielle Unterstützung bei der Bewältigung der aufgeführten Aufgaben. Die Eltern und die ganze Gemeinde wollen sich handwerklich daran beteiligen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 34160,00 Ghana cedi, das entspricht etwa 6698,00 Euro. Bischof Richard Baawobr zeigte sich erfreut und dankbar über die Spende.

 

 

Bild von links: Hannelore Eichner, Bischof Richard Baawobr aus Wa/Ghana und Stadtpfarrer Peter König

Irmgard Sattler

 

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FFW Gaindorf bittet um schönes Wetter für 125 Gründungsfest

 

 

 

Nachdem vor 25 Jahren, bei der 100 Jahrfeier, das Wetter sehr kalt war, beim letzten Fest der Landjugend ebenfalls das Wetter nicht mitspielte, bat die Vorstandschaft der FFW Gaindorf um einen Bittgang von Gaindorf nach Wolferding. Kurz vor Abmarsch überlegte Stadtpfarrer Peter König ob er für sich und Bischof Richard aus Wa/Ghana einen Schirm mitnehmen sollte, da es leicht zu regnen begann. Doch Bischof Richard gehört zum Regenmacherclan und so vertraute der Vilsbiburger Pfarrer darauf, trockenen Fußes das Ziel zu erreichen. Jung und alt, Festdamen, Mitglieder der FFW Gaindorf, Patenverein FFW Wolferding zogen singend und betend durch das Dorf und die Landschaft. Unterwegs betete der Pfarrer für alle, die beim Fest mithelfen, um Eintracht und Frieden, um gutes Wetter. Auch Bischof Richard betete in seiner Muttersprache Dagari, Französisch, Englisch, jeweils ein Rosenkranzgesetzchen. Staunen und Raunen ging durch die Schar der Bittenden, als Pfarrer Peter König die Gläubigen nach vorne einlud, ja selbst an der Eingangstür abholte. Es war ein Gottesdienst, fast wie in Afrika, lebendig und es wurde bei den Liedern auch geklatscht. Nach der Kommunion stimmte der Bischof ein Lied in seiner Muttersprache an und alle klatschten erneut mit. Bischof und Pfarrer wurden mit dem Feuerwehrauto nach Gaindorf zurückgebracht. Die übrigen beteten auch auf dem Rückweg nach Gaindorf. Dort wurde gegrillt und bald brach ein Gewitter herein mit viel Regen. Doch wichtig ist, dass es am 125 jährigen Gründungsfest, 23.-25.08. nicht regnet. Das Gebet des Bischofs ist sicher in diese Richtung gegangen.

 

 

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Kinder brauchen Bildung- Pfarrei Vilsbiburg hilft dabei

 

 

In der vergangenen Woche hatte die Pfarrei hohen Besuch.  Bischof Richard aus Ghana war auf Einladung von Stadtpfarrer Peter König in der Pfarrei zu Gast. Pfarrer König, der den Kontakt mit dem Vorgänger Bischof Paul herstellte, zeigte sich sehr erfreut, dass der Nachfolger, Bischof Richard die  Verbindung mit dem Stadtpfarrer erhalten und ausbauen möchte.   Um mehr über die Länder Ghana, hier die Diözese Wa ist und Burkina Faso die Patenpfarrei Korsimoro zu erfahren, reiste  im vergangenen Sommer eine kleine Gruppe aus Vilsbiburg  auf eigene Kosten nach Afrika.  In Ghana  bestand für  sie  die Möglichkeit , eine Schule zu besuchen. Was sich hier den Gästen bot, war schon ziemlich erschreckend, Dass  Kinder unter diesen erschwerten Bedingungen überhaupt lernen wollen und können ist  unglaublich.  Dach undicht, Fenster kaputt,  keine Tische und Bänke.  Der Ortspfarrer aus Piina bat  die Besucher um Unterstützung bei der Renovierung der  Schule. Hier war dringend Hilfe nötig. Mit diesem Gedanken kehrte man  nach Vilsbiburg  zurück.  Nach einiger Zeit  erreichte der Kostenvoranschlag für die Renovierung  Stadtpfarrer König. Dieser schaffte es, durch Privatspenden den benötigten Betrag  von 6000,00 für die Renovierung zu sammeln. Im Rahmen seines Besuches wurde Bischof Richard  ein  symbolischer Scheck über diesen zweckgebundenen  Betrag  überreicht. Der Bischof  war sehr überrascht, bedankte sich bei den Spendern   und versicherte, dass dieses Geld ausschließlich für die Kinder der  Schule in Pina und deren Schule verwendet wird.  Weitere Informationen über dieses Projekt werden mit Sicherheit folgen.

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Frauen- und Mütterverein Gaindorf hilft Witwen in Afrika

 

Der Erlös von Osterkerzen basten, Palmbuschen binden wurde von der Vorstandschaft des Frauen- und Müttervereins Gaindorf heuer auf verschiedene Projekte aufgeteilt. Einen Teil überreichte Frau Edeltraud Zehetmeier an Bischof Richard aus Wa/Ghana für die Witwen. In der Diözese Wa gibt es in den 25 Pfarreien viele Witwen, die sich im Monikaverein zusammenschließen. Bischof Richard erzählte auch die Gründe, warum es so viele Witwen gibt und obwohl in Clans eingebunden, doch viele Witwen auf finanzielle Hilfe angewiesen sind.

Somit ist dieses Geld von Frauen für Frauen in Not in der Diözese Wa/Ghana gut angelegt. Bischof und Pfarrer Peter König gedankten sich für die finanzielle Unterstützung für Frauen in Not.

 

 

Bild zeigt Frau Edeltraud Zehetmeier, Bischof Richard aus Wa/Ghana, Stadtpfarrer Peter König, Vilsbiburg.

 

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Besuch beim Nachbarn

 

 

Gute Nachbarschaft ist etwas wert. So besuchte Stadtpfarrer Peter König mit Bischof Richard die FFW Vilsbiburg. Bischof und Pfarrer wünschten der FFW zum 150 jährigen Bestehen alles Gute und den aktiven Mitgliedern der FFW VIB, Männer und Frauen, Gottes Schutz und Segen.

 

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Bischof und Pfarrer besichtigen Bäckerei Mareis

 

 

Da staunte der Bischof aus Ghana, aber auch der hiesige Pfarrer nicht schlecht, als sie von Herrn Anton Mareis persönlich mit vielen anderen durch die neue Bäckerei geführt wurden. " So etwas gibt es in Ghana nicht", doch nun weiß ich wenn ich Brot esse, was da an Arbeit dahintersteht", so Bischof Richard aus Wa/Ghana. Fast 2 Stunden dauerte die interessante Führung, vorbei am Holzofen, den Backöfen, der Konditorei und vielem anderen. Ein Erlebnis für alle und Herrn Mareis gebührt Anerkennung, Hochachtung und Gottes Segen.

 

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Empfang im Ordinariat Regensburg

 

 

Diözesanbischof Rudolf Voderholzer empfing im Ordinariat Regensburg seinen Mitbruder Bischof Richard aus Wa/Ghana und Stadtpfarrer Peter König. Bischof Richard, seit 3 Jahren Diözesanbischof in Wa, erzählte von der Größe seines Bistums, derzeit 25 Pfarreien, 108 Priester und circa 45 % Christen. Er erzählte auch von den Konflikten von Burkina Faso, so dass an der Grenze auch Fundamentalisten nach Ghana kamen, ja sogar durch Polizei Waffen abgenommen wurden. Bischof Richard ist der 4 Bischof in der Diözese, sein Vorgänger war Bischof Paul Bemile. Richard war zuvor Generalobere der Afrikamissionare und war in Rom. Er spricht 7 Sprachen und als der Pfarrer von Vilsbiburg fragte welche Aufgabe ist leichter: Generalobere für 1.400 Priester und Brüder oder Bischof von Wa. Da sagte der afrikanische Bischof: Als Generalobere hatte ich mehrere Mitbrüder, auf deren Schultern die Aufgaben getragen wurden. Als Bischof habe ich nur die eigenen Schultern und muß Vieles alleine tragen. Am 3. August werden 3 Diakone zu Priestern geweiht, zur Zeit sucht er Geld für je ein Motorrad für die Neupriester, damit diese die frohe Botschaft auch in die Dörfer bringen können. Beide besuchten in der Krypta des Regensburger Domes das Grab des Weihebischofs von Pfarrer Peter König, Diözesanbischof Manfred Müller und sprachen dort ein Gebet.

 


Pfarrer Peter König