Kreis für Menschen mit Behinderung genoss den Zauber der Manege

Artistische Glanzleistungen, ausgefeilte Tierdressuren und umwerfende Clowns

 

 

Vilsbiburg. Ein Glanzlicht im diesjährigen Jahresprogramm des Kreises war der Besuch einer Vorstellung im weltberühmten Circus Krone in München. Die  52 Personen zählende Gruppe war begeistert von der dreistündigen mitreißenden Show artistischer Hochleistung. Im dritten und letzten Jubiläumsprogramm der Winterspielzeit erwartete die Vilsbiburger eine echte „Parade der Circuskunst“. Die Sprecherin des Kreises, Martha Berger, begrüßte die Teilnehmer, darunter auch Stadtpfarrer Peter König, die Damen des Helferkreises und die Gruppe junger Menschen, die alle zusammen schon viele Jahre freundschaftliche Beziehungen zum Behindertenkreis pflegen. Sie wies darauf hin, dass dieser Circus-Besuch nur dank der Staatlichen Realschule, der Sparkasse, der Pfarrei und einiger privater Spender durchgeführt werden konnte. Schon bei der Ankunft beeindruckte das imposante Gebäude , das 3000 Zuschauer fasst und das modernste Circusgebäude Europas ist, die neuen Mitglieder. Das Gebäude wird nach der Winterspielzeit , sobald das Unternehmen auf Tournee geht, als Konzert- und Theaterraum und für viele andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. Vor der Vorstellung wurde noch das obligatorische Erinnerungsfoto geknipst, dann hieß es für die 3000 Besucher  „Manege frei“. Das Krone-Qrchester sorgte schon zur Begrüßung für beste Stimmung , anschließend sicherten sich Krones jüngste Artisten Shirin und Alexis mit ihrer bezaubernden „Kamel-Karawane“ die Symphatie der Zuschauer. Die sonst so störrischen Exoten zeigten sich von ihrer gelehrigsten Seite, der elfjährige Alexis repräsentiert als Sohn der Circus-Inhaberin schon die neue Generation. Nervenkitzel pur erlebten die Zuschauer dann mit der Nummer „Rola-Rola-Balancen“ des Künstlerpaares“ Les Sandros“, das seine Türme immer risikoreicher und höher stapelte. Zwischendurch begeisterte das Clown-Trio „Die Balders“ das Publikum und wurde dafür mit wahren Beifallsstürmen gefeiert. Die Nerven des Publikums strapazierten auch die Handakrobaten, die kraftvolle und anspruchsvolle Hebefiguren in bewundernswerter Leichtigkeit zeigten. Weltklasse am Dreifach-Reck boten auch die vier ukrainischen Athleten, die ihre Kunststücke synchron ihn höchster Perfektion zeigten. Waghalsige Akrobatik und  atemberaubende Stunts lieferte die Schweizer Familie „The  Bauers“ auf 13 Meter hohen biegsamen Masten. Gänsehaut bekamen die Zuschauer mit den gleichen Akrobaten, die mit dröhnendem Motorrad auf dem Hochseil unter der Cricus-Kuppel entlang donnerten. Bezaubernd war auch die Vorführung prachtvoller Araberhengste und die Dressur – Nummer rassiger Bengal -Tiger. Jana Mandana, die Inhaberin des Unternehmens, begeisterte mit ihren Dickhäutern, die sich als elegante Bewegungskünstler vorstellten. Besonders originell war am Schluss die Programm-Nummer “Breakdance in Lederhosen“, wobei die Absolventen der Budapester- Artistenschule im“ Bavarian-Style“ in grenzenloser Dynamik durch die Manege wirbelten. Gekonnt leiteten diese Künstler zum großen Finale über, wo alle Mitwirkenden bewiesen, dass Breakdance und Bayern perfekt zusammen passen. Mit strahlenden Gesichtern verließ auch die Vilsbiburger Gruppe den Circus, auf der Heimfahrt wurde das fantastische Erlebnis noch einmal in Erinnerung gerufen. Martha Berger dankte allen Sponsoren, sowie allen Helfern und Betreuern, die sich immer wieder zur Verfügung stellen, um  Menschen mit Behinderung aus ihrem Alltag heraus zu holen und ihnen mit einem so glanzvollen Erlebnis Freude zu schenken.

Martha Berger